September: Wanderung vom Grunewald bis Dahlem

 

Wenn man den Bahnhof Grunewald verlässt, dann kann man vergessen, dass man sich in einer Großstadtmetropole befindet. Nach nur wenigen Metern steht man inmitten von viel Grün, im Wald. Wir liefen zuerst auf einem schönen Waldweg am Hundekehlesee entlang, hier trifft man viele Vierbeiner und ihre Besitzer, vorbei am Forsthaus Grunewald bis zum Forsthaus Paulsborn. Letzteres ist ein Hotel/Restaurant mit einem großen Biergarten, benannt nach dem ersten Besitzer namens Paul. Nach nur wenigen Metern erreichten wir auch das Jagdschloss Grunewald. Das ist das älteste erhaltene Schloss Berlins und wurde 1542 errichtet. Im Schloss ist ein Museum mit einer sehenswerten Cranach-Ausstellung und im Innenhof befindet sich auch ein Café für Wanderer und Ausflügler.

Von hier liefen wir weiter durch den Grunewald in Richtung Dahlem. Dieser Ortsteil von Berlin ist geprägt von den amerikanischen Alliierten und von den Forschungsinstituten der Freien Universität, die ihren Sitz in den großen Landvillen hatten. Wir liefen auf der Verbindungsstraße, vorbei an Alt-Dahlem, auch hier stehen die Dorfkirche, der Dorfkrug und die Domäne, das ehemalige Rittergut. Der U-Bahnhof Dahlem soll der schönste in ganz Berlin sein, er ist ein reetgedecktes Fachwerkhaus.

Unser Ziel sollte aber die Königliche Gartenakademie sein. Wer hier vorbeikommt, sollte sich die Zeit für einen Besuch nehmen. Diese Gartenakademie wurde von Peter Joseph Lenné gegründet, und die beiden heutigen Inhaberinnen legen Wert darauf Gartenkunst und Botanik an Interessierte zu vermitteln. In den Gewächshäusern werden die unterschiedlichsten Pflanzen gezogen und im Außenbereich stehen viele Stauden, auch Raritäten.

Nach dem Besuch endete auch unsere Wanderung in den Südwesten von Berlin, sie war insgesamt 10 km lang und wir haben wieder viel Schönes gesehen.

Alle Kommentare wurden geschlossen.