Maerz: durch die Potsdamer Heide

Wanderung von Rehbruecke bis Hermannswerder

Diese Wanderung war der zweite Versuch, nachdem uns vor 2 Jahren höhere Gewalt davon abhielt.

Unser Weg führte uns vom Bahnhof weg gleich in den Wald auf den „Caputher Heuweg“ und vorbei an Pferdekoppeln, einer Kleingartensiedlung bis zum Kindertouristenzentrum. Natürlich war hier noch Winterpause, aber wir konnten uns vorstellen wie interessant es für Kinder sein muss, hier die Ferien zu verbringen.

Dann lag er vor uns, der romantische Teufelssee und gleich daneben der Große Ravensberg, der die zweithöchste Erhebung im Gebiet ist. Der Fernwanderweg auf dem wir liefen, führt direkt auf den Gipfel, aber wir haben den Berg lieber doch umrundet, gelangten auch in die Nähe des Kleinen Ravensberg und liefen weiter in Richtung Havel, bzw. Templiner See.

So eine Waldwanderung hat zu jeder Jahreszeit seine Reize, wir haben auch wahrgenommen, dass im Forst eifrig gearbeitet wurde, viele Bäume sind gefällt worden und das Totholz wurde schon beräumt. Damit ergeben sich auch ein paar Unannehmlichkeiten, denn die Wege waren ziemlich aufgewühlt – oder waren es Wildschweine? – das erschwerte etwas das Laufen. Auch weil wir uns in einem Wasserschutzgebiet befanden, da wissen wir schon, dass Bänke eine Rarität sind.

Der Weg oberhalb des Templiner Sees ist wieder angenehm, ohne Laub an den Bäumen ergaben sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser. Tritt man aus dem Wald heraus ist man bereits an einem Zugang zur Halbinsel Hermannswerder. Den Großteil der Halbinsel nimmt die Hoffbauer-Stiftung mit ihren sozial ausgerichteten Schulen und Krankenhäusern ein. Eine Kirche, ein Wasserturm und das kleine Brunnenhäuschen gehören auch dazu. Inzwischen sind Informationstafeln neben den Häusern angebracht die Interessierte auf die Historie hinweisen. In den letzten Jahren wurden aber auch ein Biotechnologiezentrum und ein Inselhotel neben den ca. 120 Jahre alten Backsteingebäuden errichtet.

Ein Bus der Havelbuslinie brachte uns anschließend zum Bahnhof Potsdam zurück, eine Wanderung war beendet und wir hatten nicht nur was für unsere Bewegung getan, sondern auch unser Wissen über Potsdam erweitert.

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