August: vom Spandauer Kiesteich bis Seefeld

Bis nach Spandau zu fahren ist auch für uns Berliner eine kleine Reise, zum Glück fahren einige Regionalzüge bis über diesen Bahnhof hinaus, so war es auch für uns nur eine kurze Anfahrt.

Die Spekte war mal ein kleiner Bach, aus dem Havelland, der direkt in Spandau in die Havel mündet. Aber hier plätschert nichts mehr, mit der Bebauung Berlins wurde auch das Bett der Spekte eingeengt und rechts und links des Wassers wurden Wander- und Radwege angelegt. Das Wasser durchfließt auch zwei Kiesseen, in einem kann zur Sommerzeit gebadet werden, der zweite ist schilfbewachsen und nicht zum Baden geeignet. Aber es lohnt sich auf den Wegen zu laufen und die Natur zu genießen. Das Gelände war gepflegt, der Rasen gemäht, die Büsche gestutzt und was besonders auffiel waren die vielen Bänke.

Kurz vor der Gartenstadt Falkenhöhe wiederum war der Anblick des Grünzugs wieder ein anderer. Wir sahen hier große Schilfpflanzen die den Bachlauf ganz verdeckten, ein Feuchtgebiet.

Wir liefen weiter am Rand der Gartenstadt bis zu den beiden Seen, die sich hier auf Brandenburger Gebiet befinden, es sind der Falkenhagener See und der Neue See, beide sind von richtig viel Grün umgeben, der eine hat eine Strandpromenade, der andere eine Liegewiese. Zwischen beiden Seen, die auch miteinander verbunden sind befindet sich ein etwa zehn Meter breiter Damm, man konnte immer aufs Wasser schauen. Und der Anblick hat sich auch gelohnt: auf dem Falkenhagener See blühen jetzt im Sommer viele Seerosen.

Fast hatten wir hier unser Ziel erreicht, bis zur Straße aus Spandau und damit der Buslinie für die Rückfahrt war es nicht mehr weit. Wir liefen bis zu dem kleinen Ort Seegefeld – oder war es Falkensee? – sahen uns in der Dorfmitte um und besichtigten die Dorfkirche.

Wieder war es eine interessante und abwechslungsreiche Wanderung vor den Toren Berlins.

 

 

 

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