August: Muehlen- und Quellwanderung im Schenkenlaendchen

 

Vom Schenkenländchen hatten die Wenigsten aus unserer Gruppe bereits gehört. Tatsächlich liegt dieses Naturschutzgebiet zwischen Königs-Wusterhausen und dem Unterspreewald und verdankt seinen Namen den Adligen der Familie Schenk von Landsberg, denen ab dem 14. Jahrhundert hier viele Ländereien gehörten.

Ein Bus brachte uns mitten in diese wald- und wasserreiche Gegend – durch die auch der 66-Seen-Wanderweg führt – und die gut geeignet ist sich kleinere oder größere Wandertouren zusammenzustellen. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert, das findet man nicht überall.

Wir liefen vorbei an der Mittelmühle bis zum Tornowsee dessen Ufer schilfbewachsen ist, und an dem sich ein Naturlehrpfad befindet. Dank eines Faltblattes erfuhren wir so wieder Interessantes über die Pflanzen, die hier wachsen und gedeihen. Wir machten auch einen Abstecher zum Briesensee, dieser Waldsee lag romantisch und von Seerosen bewachsen vor uns. Einzelne Bänke am See ließen sehr schöne Ausblicke auf den See zu und bei den Wanderern klickten die Smartphones für Fotoaufnahmen. Der dritte See im Bunde ist nach kurzer Wegstrecke auch bald zu erreichen, es ist der Tütschensee.

Bevor wir Teupitz, unser Ziel, erreichten liefen wir noch am Rand einer Wiese entlang und da passierte es, die Sonne verzog sich und machte Regenwolken Platz. So kam doch noch unser Regenschirm zum Einsatz, aber wir waren ja diesmal vorbereitet, der Wetterdienst hatte es vorhergesagt. So fiel die Besichtigung des kleinen Ortes aus. Der Bus, der uns zurückbringen sollte kam auch pünktlich und nach einer Stunde Rückfahrzeit war auch Jeder von uns wieder zuhause.

Bestimmt kommen wir wieder in diese einmalige Wandergegend.

 

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